Kalahari

Kalahari DesertDie Kalahariwüste erstreckt sich über eine Fläche von 259 Tausend Quadratkilometer. Sie gehört zu einem riesigen Sandbecken, das im Süden an der Nördlichen Kapprovinz Südafrikas grenzt, im Norden an Angola, im Osten an Simbabwe und im Westen bis nach Namibia hinein reicht.  Weite Teile der  Kalahari sind als Nationalpark ausgewiesen und unterliegen dementsprechenden Bestimmungen zum Schutz der Natur.

Während der Regenzeit wächst, je nach Regenmenge, überall Gras oder an manchen Stellen niedrige Dornbüsche oder sogar Wald, daher eignen sich manche Gegenden als Weide oder auch zur Landwirtschaft.

Man sagt, dass die Kalahari eine der trügerischsten Wüsten der Welt sei, da sie nicht das typische Bild einer Wüste vermittelt, sich jedoch ganz und gar wie eine Wüste benimmt. Auch wenn sich die Kalahari während der Regenzeit, die im Verhältnis nicht allzu lang andauert, mit relativ üppiger Vegetation ausstattet, so ist sie doch den Rest des Jahres sehr trocken. Doch die Gräser, die Dornsträucher und Akazien überdauern sogar lange Trockenzeiten von mehr als zehn Monaten, bis es – hoffentlich – wieder regnet.

Die für die Kalaharilandschaft typische Vegetation hat sich erst vor ca. 10 bis 20 Tausend Jahren gebildet und diente zur Stabilisierung der lang gestreckten Dünenketten. Die Sandmengen der Kalahari Wüste entstanden durch Erosion weicher Gesteinsformen, doch die Dünen, die sich aus dem Sand gebildet haben, wandern auf Grund der oben beschriebenen Stabilisierung nicht, wie es die Dünen der Namib tun. Wegen der besonderen Konstellation aus Sand und Vegetation bezeichnet man die Kalahari auch als Trockensavanne.

Der “Trans-Kalahari-Highway” führt von der Ostküste, dem indischen Ozean,  bis hin zum Atlantik an der Westküste, und durchquert zuletzt natürlich auch Namibia.

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