Kein Ende der Regenzeit in Sicht

In Namibia scheint in dieser Saison immer noch kein Ende der Regenzeit in Sicht zu sein. Es regnet so heftig, wie es die Menschen hier bislang noch nicht erlebt haben. Eigentlich freuen sich die Menschen, wenn über Namibia endlich das Wasser aus den Wolken bricht und sie bezeichnen es liebevoll als „lekker Wetter“. In diesem Jahr ist alles anders und selbst bei vielen Einheimischen strapazieren die Regenmassen das Nervenkostüm.

Die „Allgemeine Zeitung“ berichtet auch heute wieder von starken Regenfällen und Gewittern in Windhoek. Dort hat es bereits Anfang Januar zu regnen begonnen und die Wetterlage scheint sich immer noch nicht ändern zu wollen. Schon im Februar klagten die Bewohner der Hauptstadt über immense Straßenschäden. Ständig mussten sich die Verkehrsteilnehmer mit Sperrungen von Straßen auseinandersetzen, die durch die Reviere führen. Wie das Nachrichtenblatt berichtet, haben Autofahren immer wieder versucht, die gesperrten Straßen trotz Warnschilder zu passieren. Inzwischen sind natürlich auch die Straßen derartig in Mitleidenschaft gezogen worden, dass sie teilweise unterspült oder verschlammt sind oder sich riesige Löcher darin befinden, die die Autofahrer nicht sehen können, wenn die betreffenden Straßenabschnitte überflutet sind.

Das Ignorieren der Warnschilder und Absperrungen führte daher in diesem Jahr oft zu Unfällen und Sachschäden, wenn die Autos in unterspülte Löcher einsackten oder der Wasserstand wesentlich höher war, als die Autofahrer es auf den ersten Blick annahmen. Die Warnschilder sind gezielt errichtet worden, daher sollten die Hinweise auch ernst genommen werden. Insbesondere Touristen sollten Warnungen tunlichst beachten und zu ihrer eigenen Sicherheit befolgen.

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