Hochwasser verursacht Epidemien

Die anhaltende Hochwassersituation bringt für viele Menschen in Namibia nicht nur den Verlust der Habseligkeiten und Hunger mit sich, sondern birgt nun auch die Gefahr, dass sich Epidemien ausbreiten könnten. Besonders in Norden ist die Lage sehr ernst.

Nachdem im Norden Namibias bereits viele Dörfer evakuiert wurden und in einigen Regionen sogar der Notstand ausgerufen werden musste, besteht nun für die Menschen dort die Gefahr, dass sich Krankheiten rasant ausbreiten könnten. In manchen Teilen der betroffenen Regionen herrscht große Armut und durch die anhaltenden Regenfälle hat sich die hygienische Situation noch weiter verschlechtert.

Vielen Menschen fehlt es ohnehin an grundlegenden Versorgungsmitteln. Neben Lebensmitteln ist in eigenen Teilen des Landes die Versorgung mit sauberem Trinkwasser nicht mehr gewährleistet. In diesen Gebieten herrscht neben großer Armut auch eine sehr hohe HIV Infektionsrate. Sollte es nun aufgrund der desolaten hygienischen Verhältnissen und dem Mangel an Trinkwasser zu der Ausbreitung von Seuchen kommen, wären die Folgen für die betroffene Bevölkerung katastrophal.

In den namibischen Tageszeitung, wie in der deutschsprachigen „Allgemeinen Zeitung“, wurde dieser Tage berichtet, dass sich das Büro des UN-Kinderhilfswerks als auch Sprecher der Kinderhilfsorganisation UNICEF bereits zu den katastrophalen Zuständen in den Hochwassergebieten geäußert haben. Hilfsgüter seien auf dem Weg in die betroffenen Gebiete.

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