US Botschaft unterstützt Hochwasseropfer

Die Schäden durch die anhaltenden Regenfälle in Namibia nehmen stetig zu. Insbesondere im Norden, wo zum Teil der Notstand ausgerufen wurde, leiden die Menschen unter den Folgen des Hochwassers. Darüberhinaus forderte die au0ergewöhnlich heftige Regenzeit bislang viele Todesopfer.

Wie die namibische Allgemeine Zeitung berichtete, habe die US-Botschaft in Windhoek erklärt, dem Roten Kreuz in Namibia 50.000 US Dollar für Sofortmaßnahmen zur Verfügung zu stellen. Die Maßnahmen umfassen die Bereitstellung von Hygieneartikel, Decken und weiteren Hilfsgütern für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe. Sogar der Präsident der Vereinigten Staaten, Barack Obama, bekundete sein Beileid für die Angehörigen jener Menschen, die durch die Folgen des Hochwassers ihr ums Leben gekommen sind.

Ebenso hat das Hochwasser weitreichende Folgen auf die Industrie des Landes. Viele Unternehmen mussten aufgrund der Hochwasserschäden schließen oder konnten nur eingeschränkt arbeiten. Ursache waren in vielen Fällen auch die unbefahrbaren Straßen.

Auch in der Touristikbranche machten sich die Auswirkungen der Regenmassen deutlich bemerkbar. Viele Lodges oder Wildparks waren gar nicht mehr per Fahrzeug erreichbar. Auch das beliebte Reiseziel Erindi, ein privates Wildgehege, musste teilweise seinen Betrieb einstellen, da die Zufahrtswege nicht mehr befahrbar waren.

Natürlich mussten die Ärmsten des Landes auch in diesem Fall am meisten unter der anhaltenden Hochwassersituation leiden. Im Norden Namibias wurden sogar einige Dörfer komplett evakuiert. Dadurch, dass viele Regionen des Landes von der außenwelt abgeschnitten waren, blieben folglich auch die Touristen aus. Laut Meldungen der Allgemeinen Zeitung wird eine Stellungnahme von Namibias Präsident Pohamba zur Hochwasserlage erwartet.

Selbst an der Küste, die in anderen Jahren kaum von der Regenzeit in Mitleidenschaft gezogen wird, häufen sich die dramatischen Ereignisse durch die unüblichen Wassermassen. Der Swakop fließt zum Teil als reißender Fluß ins Meer und hinterlässt entland der Mündung den Dreck, den er während seiner Reise aufgenommen hat. Das Meer ist braun. Haben sich die Swakopmunder in früheren Jahren über das Spektakel, das der Swakop beim Erreichen der Mündung verursachte, gefreut, so können sie in diesem Jahr nur fassungslos die Naturgewalten beobachten. Auch die Fluten des Swakops forderten bereits ihre ersten Opfer. Inzwischen wird ausdrücklich davor gewarnt, im Fluss baden zu gehen. Dies sei zwar in früheren Zeiten üblich gewesen, um die Niederkunft des Swakops zu zelebrieren, dorch in diesem Jahr fordert die reißende Strömung des Flusses zu mehr Respekt und Vorsicht auf.

Auch die beliebte Strandbar Tiger Reef wurde durch die braune Brühe des Swakops in Mitleidenschaft gezogen. Zwar besuchen viele Gäste die Beach Bar, um dem Naturschauspiel bei einem kühlen Bier beizuwohnen, doch der Strand ist überfüllt mit den Rückständen des Swakop Rivers.

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