Elefanten fliehen aus Etosha

Dorfbewohner aus der Oshikoto Region, die sich in der Nähe des Etosha Nationalparks befindet, regen sich über die elefanten auf, die immer wieder aus dem Reservat fliehen. Dies berichtete die namibische Tageszeitung The Namibian.

Angeblich sollen diese Elefanten immer wieder die Felder und Hütten der Bewohner verwüsten, Menschen angreifen und Zäune des Dorfes zerstören. Diese Vorfälle gebe es bereits seit einem Monat, bestätigte ein Bewohner des Cham-Cham Dorfes in der Nähe von Oshivelo. Er wies weiterhin darauf hin, dass zahlreiche Hirsefelder (Mahangu Felder) zertrampelt wurden.

Kandume, ein weiterer Bewohner des Dorfes, sagte, dass obwohl seine Region nicht überflutet worden sei, benötige er nun Hilfe des Staates, da ihm nun aufgrund der Zerstörung durch die Elefanten die Erträge aus seinen Feldern fehlen. Die erhoffte Ernte sei komplett durch die Elefantenherde verwüstet worden.

Er sagte weiterhin, dass das Ministerium für Umwelt und Tourismus seine Beschwerden nicht ernst nehme.

Chrispin Nkokwena, der Vorsitzende des Kontrollteams des Nationalparks, bestätigte, dass fünf Elefanten geflohen seien und einige wenige Mahangu Felder bei dem Dorf Onanke in der Nähe des Etosha Nationalparks tatsächlich beschädigt wurden, der daraus resultierende Schaden jedoch bei weitem nicht so groß war, wie seitens der Dorfbewohner berichtet worden sei.

Nkokwena erklärte weiterhin, dass die Elefanten keineswegs eine Strategie entwickelt hätten, sich bei Nacht aus dem Park zu verdrücken und bei Sonnenaufgang wieder zurück seien. Ein Elefant tue so etwas nicht.

Bei dem bestätigten Vorfall sei ein Team zu dem betroffenen Dorf geschickt worden, um die Elefanten zurück in den Park zu bringen. Der Zaun bei Onanke sei laut Nkokwena leider nicht elektrisch, wie es bei den Zäunen bei Cham-Cham und King Nehale der Fall sei.

Dieser Post ist auch verfügbar auf: Englisch

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