Besetzer des DRC in Swakopmund sollen unter Gewalteinsatz geräumt werden

Der Vorsitzende der Polizei von Erongo, Shilongo, wurde dazu beauftragt, den illegalen Besetzern mitzuteilen, dass sie durch ihr Handeln gegen das Gesetz verstoßen und daher ihre Hütten abreißen und das Gebiet verlassen müssen.
„Wir haben in keinster Weise die Absicht, die Besetzer zu verhaften, ihnen wurde jedoch mitgeteilt, dass sie im Falle der Nichterfüllung der Auflagen die Konsequenzen für ihr Handeln tragen müssen. Sie verstoßen gegen das Gesetz und wenn sie nicht auf unsere Warnungen eingehen, wird in dieser Angelegenheit Gewalt eingesetzt werden müssen. Es wird keine weiteren Diskussionen geben und eine friedliche Lösung liegt allein in ihren Händen. Alles, was wir benötigen, ist das Startsignal der Stadtverwaltung  durch einen  Räumungsbefehl und das Problem wird in Angriff genommen,“ bestätigte Festus Shilongo.

Seit 2010 sind mehr und mehr Besetzer in den DRC Distrikt gezogen und errichteten dort ihre Hütten. Seit Anfang des Jahres 2011 existiert der Konflikt zwischen den Besetzern und dem Gesetz. Der Konflikt hat nun endlich die Swakopmunder Stadtverwaltung dazu gedrängt, sich mit dem Problem der Anerkennung des DRC Townships auseinanderzusetzen.

Das Problem ist durch die Tatsache verkompliziert worden, dass die Besetzer in ihren Handlungen keine Fehler sehen, da sie weder in privaten Gärten, noch in etablierten Vororten oder Industriegebieten ihre Lager errichten. Da der DRC Distrikt bislang offiziell zu keiner der genannten Kategorien zählt, gaben die Besetzer bekannt, dass sie den Distrikt nicht verlassen würden, bis ihnen eine Lösung angeboten würde. Letztendlich wurde die Polizei nun damit beauftragt, sich der Angelegenheit anzunehmen.

„Die Gesetze Namibias besagen, dass es schlichtweg illegal ist, Land zu nehmen und es als das eigene zu betrachten. Es ist schon verboten, eine Hütte auf öffentlichem Land zu errichten und dort zu leben. Darüber hinaus verstoßen diese Leute gegen zahlreiche weitere Gesetze. Wenn wir Anweisungen erhalten, dann werden wir sie als Einzelpersonen und nicht als Gruppe inhaftieren.“ führte Shilongo weiterhin aus.

Auf die Frage, wo denn diese Menschen hingehen sollen, antwortete er, dass sie die Stadtverwaltung zuvor hätten fragen sollen, bevor sie einfach Land für sich in Anspruch nehmen. „Namibia gehört uns allen, aber wir müssen uns an die Gesetze und deren Vorgaben halten,“ schloss Shilongo seine Ausführungen.

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