Drei Tote durch Kältewelle

Ein älteres Ehepaar, dass in einem Minivan im Garten eines Hauses lebte, wurde tot aufgefunden. Die Polizei geht davon aus, dass das Paar erfroren ist. Der Vorfall ereignete sich im Wohngebiet von Tseiblaagte. Ein Nachbar fand die beiden Toten gegen Mittag in dem Minivan und alarmierte die Polizei. Das Paar lag ineinander verschlungen unter einer dünnen Decke. Wie die namibische Tageszeitung The Namibian berichtete, hatte das Paar die Unterkunft im Garten für N$50 monatlich gemietet.

Ein weiterer Mann wurde ebenfalls tot in Tseiblaagte gefunden. Letzten Montag fand man den leblosen Körper auf dem Bürgersteig des Wohngebiets. Offensichtlich starb der Mann ebenfalls an den Folgen der extrem kalten Witterung.

Polizeikommissar Josephat Abel bestätigte den Fund der Leichen und bestätigte außerdem, dass kein Anlass bestünde, einen Fremdeinfluss zu vermuten. Er fügte weiterhin hinzu, dass die Toten alle an den Folgen des kalten Wetters gestorben seien, dennoch würde selbstverständlich noch eine Autopsie durchgeführt, um die Todesursache zu bestätigen.

Den Wettervorhersagen des meteorologischen Instituts Olga Tjiueza zufolge sollen die Temperaturen im Süden Namibias wieder steigen, auch wenn man weiterhin davon ausgehen sollte, dass die Wetterverhältnisse in dieser Region noch anhaltend bewölkt und kalt sein werden.

Wie Tijueza bestätigte, fiel in einer Reihe von Städten des Südens, wie in Aranos und Aroab, Schnee. In anderen Regionen fielen in den vergangenen Tagen teilweise heftige Schauer.

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