Feuer bedrohen weiterhin das Land

Feuer in Etosha NamibiaNach den extremen klimatischen Verhältnissen in Namibia, wüteten auch im vergangenen Monat weiterhin Feuer in einigen Teilen des Landes. Besonders die Nationalparks wurden von den Feuern in Mitleidenschaft gezogen.

Ein besonders schweres Feuer wütete in weiten Teilen des Etosha Nationalparks. Dem Veldfeuer sollen außerdem viele wilde Tiere des Parks zum Opfer gefallen sein. Zu dem getöteten Wild zählen auch mehr als dreißig Nashörner, darunter auch die in Etosha angesiedelten Schwarzen Nashörner, die zu einer äußerst seltenen und bedrohten Art zählen.

Neben den Nashörner wurden auch Elefanten, Giraffen, Kudus und Löwen durch die Flammen getötet. Allein 60 verbrannte Giraffen wurden gezählt, nachdem der Buschbrand unter Kontrolle gebracht werden konnte. Die Zahl der getöteten Kleintiere ist bislang unbekannt, es wird jedoch geschätzt, dass sehr viel kleineres Wild dem Feuer zum Opfer fiel.

Auch der Süden des Landes wurde von Bränden heimgeholt. Im Namib-Naukluft-Park wütete tagelang ein durch Blitzschlag entfachtes Feuer und zerstörte weite Teile des für den Naukluft-Park typischen Dünengrases. Offiziellen Angaben zufolge sollen jedoch in diesem Gebiet keine Tiere umgekommen sein.

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