Island Adventure Lodge

Island Lodge TablesNatürlich haben wir unsere Reise nur grob geplant und daher in der Regel keine Übernachtungen gebucht. Angekommen in Maun, begaben wir uns auf die Suche. Zunächst versuchten wir unser Glück im Okavango River Camp. Das Camp ist sehr nett gelegen und macht zunächst einen einladenden Eindruck. Auch die Mitarbeiter sind freundlich und hilfsbereit. Abschreckend wirkt jedoch eine unfreundliche Managerin. Nachdem sie ihre potentiellen Gäste wortkarg abfertigte und dabei ihren Mitarbeiter unangemessen zurecht wies, fuhren wir lieber weiter.

In der Island River Lodge wurden wir sehr freundlich empfangen und erhielten das letzte freie Chalet. Die Chalets sind sauber und recht angenehm eingerichtet. Abends kann man noch auf der Terrasse sitzen und, sofern man eines der Delta nahen Chalets ergattern konnte, den Blick auf das Okavango Delta genießen. Das Restaurant bietet sowohl Tische drinnen als auch draußen auf am Ufer des Deltas an. Die Lodge ist sehr ruhig, da sie ca. zwei km von der Hauptstraße entfernt liegt. Gegen Abend versammeln sich die Affen auf den Wegen und vor den Chalets – wahrscheinlich warten sie darauf, von zurückkehrenden Touristen gefüttert zu werden.

Das Camp bzw. die Lodge ist sehr familienfreundlich, bietet einen Pool und sogar einen “Spielplatz” für die Kleinen. Außerdem können von hier aus Sundowner Bootstouren durchs Delta gebucht werden. Flusspferde und Krokodile gibt es hier allerdings nicht zu sehen, da das Delta ca. 10km nördlich von einem Zaun durchzogen ist, der diese Tiere aus dem unteren Teil des Deltas heraushalten soll. Darauf verlassen würde ich mich allerdings nicht!

Dafür ist das Gebiet ein Paradies für Vogelkundler und -liebhaber, da es die verschiedensten und seltensten Vogelarten beherbergt.

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