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Opfer der Hochwasserkatastrophe kehren zurück


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Nach Aussagen des Premierministers Nahas Angula sind bislang fast alle Opfer der Hochwasserkatastrophe, die zwischenzeitlich in Notunterkünften im Norden Namibias untergebracht worden sind, inzwischen in ihre Häuser zurück gekehrt. Die letzten 5% sollten sich inzwischen auch auf dem Rückweg befinden.

In der Region Kavango sollen bis zum Ende des Monats auch die letzten vier  Notunterkünfte geschlossen werden. In der Region Ohangwena haben inzwischen alle Flutopfer die Camps verlassen. Die einzige Notunterkunft, die auch weiterhin Flüchtlinge beherbergen wird, ist die des Wahlkreises Ongenge, da die Straßen in diesem Gebiet nach wie vor nicht befahrbar sind. In Oshikoto und Ohangwena sind die meisten Menschen inzwischen in ihre Dörfer aufgebrochen, wobei sich immer noch 26 Regionen darunter befinden, die teilweise von der Außenwelt abgeschnitten sind. In Etai und Ondangwa sind insgesamt noch zwei Camps bestehen geblieben.

Der Premierminister bat die Caprivi Regionalverwaltung, die Opfer des Hochwassers auch weiterhin mit Lebensmittelhilfen zu unterstützen. Die Hilfe sollte solange erfolgen, bis die erste Ernte wieder eintreffen wird. Dies sei voraussichtlich im Oktober des Jahres der Fall. Einigen Schulen im Caprivistreifen wurden Zelte für jene Lehrer zur Verfügung gestellt, die noch auf den Wiederaufbau ihrer Häuser warten müssen. Angola besteht weiterhin darauf, dass Stammeshäuptlinge und Führer darum gebeten werden sollen, den betroffenen Menschen Land zur Verfügung zustellen, wohin sie langfristig umgesiedelt werden können. Jeder, der dann nicht in die zur Verfügung gestellten Gebiete ziehen will, muss auf auf eigene Verantwortung in den ehemaligen Gebieten bleiben, Diese Gebiete zählen zu den risikobehafteten Überflutungsgebieten, die beim kommenden Hochwasser zwangsläufig wieder betroffen sein werden. In den neuen, zur Neuansiedelung bestimmten Regionen bestehe weniger die Gefahr, zukünftig von Überflutungen betroffen zu sein. Den Opfern entlang des Kuisib Flusses in der Region Erongo wurden Lebensmittel und Futter für ihre Tiere bereit gestellt. Die Situation in diesen Gebiete werde auch weiterhin beobachtet, bis sich alles wieder normalisiert habe.

Das World Food Programm bietet in der Zeit vom 18. bis 22. Juli 2011 in Otjiwarongo ein Ausbildungsworkshop an, in dem die Logistik und die Lagerhaltung unterrichtet werden soll. Das Ausbildungsprogramm konzentriert sich auf die sieben Abteilungen, die das höchste Risiko zu verzeichnen haben. Diese Gebiete umfassen unter anderem die namibische Bundeswehr, die Abteilung für Risiko und Katastrophenschutz und Mitarbeiter des Büros des Premierministers. Weitere Abteilungen werden zu einem späteren Zeitpunkt an dem Ausbildungsprogramm teilnehmen.

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